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Das LKA warnt vor Betrug im Kleinanzeigen-Segment

Das LKA warnt vor Betrug im Kleinanzeigen-Segment

 

Leider wird aktuell wieder vor Betrugsdelikten im Bereich von Kleinanzeigen gewarnt. Das Landeskriminalamt gab eine entsprechende Meldung heraus. Diese Maschen und kriminellen Energien sind ganz und gar nicht neu, doch die Täter gehen immer gewiefter vor. Sie verändern ihre Vorgehensweise und setzen neuerdings sogar auf gefälschte E-Mails mit den Absendern von Polizei, Logistikunternehmen und Banken. Was zunächst seriös wirkt, ist es ganz und gar nicht!

Bisher kannte man den Ablauf in etwa so:

Der Betrüger gibt sich als Interessent auf einer Plattform für Kleinanzeigen aus und gibt vor, Geld an eine Treuhandbank überwiesen zu haben.

Der Anbieter/Verkäufer bekommt daraufhin E-Mails oder wird auf Websites verwiesen, die angeblich von Paypal oder einer namhaften Banks stammen. Natürlich sind diese Mails gefälscht. Der Verkäufer fühlt sich jedoch auf der sicheren Seite und versendet das Paket daraufhin.

Auffällig ist derzeit auch, dass sogar gefälschte E-Mails von der Polizei (Beispiele: Bundesamt Polizei, Bundespolizeiamt, Grenzschutzinspektion Hörsching und Regionales Polizeipräsidium Oberdeutschland) im Umlauf sind. Zugegeben, dieser Absender wirkt erstmal sicher. Die Betrüger haben tief in die Trickkiste gegriffen, die Logos wirken täuschend echt. In diesen Schreiben/E-Mails wird zudem auf eine Zahlung der Kosten an ein Transportunternehmen im Zuge der Kaufabwicklung verwiesen.

 

Das LKA warnt die Bürger und Bürgerinnen deshalb:

 

Die Verkäufer sollten solche Mails ignorieren und logischerweise keine Vorabzahlungen an Transportdienstleister bezahlen. Keiner sollte sich von dubiosen E-Mails von Treuhanddiensten, Transportdiensten, Banken und jetzt sogar von der Polizei täuschen lassen. Die echte Polizei würde niemals solche Tätigkeiten durchführen und auch keineswegs irgendwelche Mails schicken. Es ist und bleibt hochkriminell und unseriös!

Weiterhin rät das Landeskriminalamt, dass man Zahlungswege und auch Transportwege selbst festlegen soll. Die beste Lösung wäre, eine Bargeldzahlung bei Abholung, welche im Kleinanzeigen-Segment sehr üblich ist.

Falls der Käufer doch die Versandoption nutzen möchte, sollte man zwingend auf einen nachvollziehbaren Versandweg achten, sprich Paket mit Sendungsnummer oder bei kleineren Waren Versand per Einschreiben. Ausweiskopien, die als Echtheitsbeleg gewünscht werden, sollte man nicht versenden. Es ist datenschutzrechtlich absolut grenzwertig, den eigenen Ausweis auf einer Kopie oder einem Scan Dritten/unbekannten Personen zu schicken.

Wer solch einem Betrug aufgesessen ist, sollte unbedingt bei der örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Es könnte sich auch noch lohnen, die Bank sofort zu informieren, um eventuell eine unrechtmäßige Zahlung noch stoppen zu können. Es muss allerdings sehr schnell gehen, denn ein paar Minuten oder Stunden zu spät und die Bank kann nichts mehr machen.

Generell gilt, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Viele fühlen sich unbehaglich, wenn sie eine Mail, wie oben beschrieben wurde, erhalten. Im Zweifelsfall sollte man unbedingt Rückfrage mit der Polizei halten. Diese erkennt eine gefälschte Mail sofort und kann sofort entsprechende Schritte einleiten.

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